Kolumne: Habbo Hotel – das zweite Leben…  

Datum
15. Juni 2012, 16:26 Uhr
Autor
HabboNews
Kategorie
HabboNews

Eigene Wohnung, Kinder und eine Beziehung. So stellt man sich das Leben vor. Das ist die Wahrheit und der Alltag einiger Habbo User, die ihre Zeit damit verbringen, ein zweites Leben aufzubauen. Man möchte das Glück dort erleben, was man im richtigen Leben nicht hat. Man möchte reich werden, was man im richtigen Leben nicht hat. Man möchte berühmt sein, was man im richtigen Leben nicht ist. Das Habbo Hotel – das zweite Leben vieler Jugendliche, wenn Kinder das wirkliche Leben vergessen.

Viele Kinder registrieren sich im Habbo Hotel und bewegen sich auf dem gleichem Weg. Es ist die Anfangszeit, in der man sich ein Leben aufbaut und denkt, dass das Habbo Hotel wie Secondlife funktioniert. Täglich nutzt man mehrere Stunden seiner Freizeit um dies aufzubauen. Wenn alles super läuft, greift die Sucht ein. Meistens besteht die Sucht, wenn man im Reallife (das Leben nicht vor dem PC) diesen Erfolg nicht hat. Diese Berühmtheit macht süchtig, man will immer mehr und der Beste bleiben. Ein Hobby, dass dann irgendwann teuer wird. Um mit anderen mitzuhalten, müssen Taler her. Selten geben es Habbos zu, dass sie Taler gekauft haben, dennoch haben sie es. Echtes Geld für ein glückliches Leben ausgeben, diese Einstellung tragen viele Habbo User noch heute. Wer sich einmal fängt, kommt nicht mal heraus.

Ich bin 13 Jahre alt, als ich den Weg ins Habbo Hotel finde. Ich bin ein Jahr lang mit einem glücklichen Leben unterwegs, bis ich merkte, dass das Habbo Hotel kein Ersatz für mein Leben ist. Ich saß 7 oder auch mehr Stunden vor meinem Computer und spielte Habbo. Irgendwann verlor ich die Interesse, doch mein gefühlter Ruhm folgte mit einer Gruppe mit 3000 Mitglieder. Man spielt ganz oben mit, man bekommt Aufmerksamkeit geschenkt. Ein gutes Gefühl. 4 Jahre später bemerkt man erst, wie wichtig Habbo wurde.
- Christian, 17 Jahre alt

Mit 14 Jahren landete ich im Habbo Hotel. Ich war fasziniert von den ganzen Möbeln und den Leuten, die davon massig etwas hatten. Ich wollte Taler kaufen ohne Ende. Ich hatte über 3000 Taler, bis ich auf einen der ganzen Talertricks rein gefallen bin. Ich wurde selbst kriminell und dachte erst zu spät, dass das nur alles virtuell ist. Ich wollte immer mehr. Erst Jahre später bemerkte ich ebenfalls, dass das Habbo Hotel ein Begleiter eines Lebens ist.
- Finn, 19 Jahre alt

Zwei Menschen – zwei Meinungen. Beide sind am Anfang ihres Besuches süchtig geworden. Immer mehr haben, der Beste sein. Etwas zu erreichen, was man im Leben nicht hat – den Ruhm. Doch der Ruhm macht süchtig und meist erkennt man es erst zu spät, wenn die Sucht die Freizeit geraubt hat. Pädophile rennen durch das Hotel, wollen mehr von Kleineren. Sie treiben sich in kriminellen Welten herum. Nun wurde Habbo kritisiert – nun reagiert Habbo. Jahre lang beschweren sich dutzende User über negative Veränderungen des Habbo Hotels. Die ganzen alten Habbos aus den ersten Jahren vermissen das, wo sich einst mal angemeldet haben. Nun ist der Chat pausiert – in einem Jugendchat? Die Investoren sind nun weg, warum reagiert Habbo einfach mal nicht. Eine Firma geht den Bach hinunter, doch wir als User können es nicht verstehen. Wie Sulake wirklich denkt, werden wir nie wissen. Doch wir können eins sagen: Macht aus eurem Leben etwas anderes als täglich die Sucht vom Habbo Hotel zu genießen. Ihr verpasst etwas!

Mein Name ist @Christian, heute bin ich 17 Jahre alt. Lange habe ich nicht erkannt, wie das Habbo Hotel in meinem Leben mitgespielt hat. Ich bin für die Schließung des Hotels – es raubt Kindern das Leben, weil sie die Sucht nicht mitbekommen. Ungewollt sitzt man Stunden vor dem Computer. Eines der größten sozialen Netzwerke für Kinder verschwindet und gibt somit gleichstellend einigen Kindern ihr Leben wieder, ihr rein gestecktes Geld würde jedoch verschwinden.

Kolumne von @Christian
Dieser Beitrag spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die des Habbonews Teams.

24 Kommentare zu “Kolumne: Habbo Hotel – das zweite Leben…”

Oliver2468 schrieb am 15. Juni 2012 um 16:42 #

Gute Kolumne. Und du hast Recht..


Wolken-Layla schrieb am 15. Juni 2012 um 17:17 #

Wow.
Endlich mal jemand, der sich traut, es zu schreiben.


eliot13 schrieb am 15. Juni 2012 um 17:31 #

Gute Kolumne. Chris bist brudahhh


Kevin2 schrieb am 15. Juni 2012 um 18:03 #

Ich find das schwachsinnig, es soll auch ein Spiel geben wo kinder mal genießen und spaß haben süchtig sein dennoch nicht. Mal soll Leben und Grenzen zum Spiel reinsetzen ansonsten haste alles recht ;) aber habbo soll nicht schließen weil die entweder was anderes suchten oder kriminell werden vor lauter depri. und aggro. usw.


.Mensch schrieb am 15. Juni 2012 um 18:08 #

Ach Kevin, nichts gegen dich aber ich glaube du wurdest schon “gefangen” genommen von der Sucht.
Spaß haben ist normal, aber wenn du mal auf das “Auge” klickst von hamudy, Jolie oder anderen User, siehst du das die über 4-8 Stunden Online sind. Ich bin nur Online, wenn ich Urlaub habe und paar Minuten oder 1-2 Stunden Zeit habe oder wenn mir total langweilig ist. Aber in ein Satz hast du recht, Habbo soll nicht schließen, sonst würden sehr sehr viele enttäuschende Gesichter von den Kindern erscheinen, sowas würde ich & bestimmt viele andere nicht verkraften, Daran sind jedoch die Eltern schuld, sie sollen “Internet Kaspery” installieren bestimme Zeit 1-2 Stunden ende. Rest in real Genießen. .Mensch


.unbeatable schrieb am 15. Juni 2012 um 18:36 #

Dieser Artikel ist sehr gelungen.
In diesem Sinne hat auch der Autor vollkommen Recht mit seiner Meinung, die er im Artikel wiedergibt.

- Gefällt mir sehr, so macht es Spaß einen Artikel zu lesen :-)))


g00dbye schrieb am 15. Juni 2012 um 19:25 #

Ja, du hast Recht… Ich bin schon seit ich 12 Bin in Habbo Aktiv und seit dem ich 15 bin war ich 3 Jahre lang in einen Tiefen Loch gefallen. Schlechte noten geschrieben.. fast sitzen geblieben… heute bin ich immer weniger Aktiver. Ich hoffe Habbo (Sulake) wird es packen. Aber ich werde nichts mehr in Habbo investieren.


Alevibett-boy schrieb am 15. Juni 2012 um 19:25 #

Ich bin begeistert :D


Ryuusei-Rockman schrieb am 15. Juni 2012 um 19:41 #

und ich bin sprachlos teils stimme ich dir zu aber irgentwie auch nicht xD ist verwirrend


alis545 schrieb am 15. Juni 2012 um 22:34 #

Interessante Kolumne das aus deinem Blickwinkel entstand.


KingMen13 schrieb am 15. Juni 2012 um 22:38 #

Gefällt mir! :)


Das,Toster schrieb am 16. Juni 2012 um 09:40 #

Ey,was die schreiben ist die pure wahrheit man wird von habbo süchtig seit habbo stumm geschalten ist bin ich nicht mal meher habbo naja vllt am tag 30min aber meher nich von mir aus kann habbo stumm bleiben


Ailienricci schrieb am 16. Juni 2012 um 11:29 #

Schön geschrieben aber wenn du Habbo so schlecht findest warum hälst du dich hier überhaupt noch auf. Lern los zu lassen!


bersLein2 schrieb am 16. Juni 2012 um 11:37 #

Es wird immer trauriger wenn im Habbohotel was verschwindet
I LOVE HABBO

K E E P I T R E A L


@Christian schrieb am 16. Juni 2012 um 12:00 #

@ Ailienricci: In der Kolumne wird nicht beschrieben, wie schlecht das Hotel ist, sondern es wird über die Situation gesprochen, dass es süchtig machen kann. Ich bin in einem Alter, wo ich mich selbst kontrollieren kann, wobei ich das nicht mal brauche, dann 1 Stunde online sein ohne die Habbonews Games bin ich sowieso nie. Ich nutze den Client nur noch, wenn die Habbonews Games sind und das auch nur, wenn das Game in meiner Sicht gelungen ist sowie Spaß macht.

@ Kevin2: Meinst du etwa, dass im Leben außerhalb deines Hauses nichts gibt, wo die Kinder “genießen” können?

@ .Mensch: Ich stimme dir teils zu, teils aber nicht. Ich hatte monatelange eine Kindersicherung drinnen, die 4 Stunden Internet zu lassen. Jedoch wird man automatisch mehr wollen und kommt auf Ideen, wie z.B. Recovery des Computers, damit das Teil wieder weg ist. Wenn nicht geht man einfach an einen anderen PC oder man erstellt sich einen neuen Benutzer. Wenn Eltern schon eine Kindersicherung einbauen müssen, dann kümmern sie sich zu wenig um ihr Kind.

@ Kingmen13: <3


Khadigeeee. schrieb am 16. Juni 2012 um 12:27 #

XD ja war alles richtig :)
Da ich nun in der MSA Klasse bin werde ich nach den Sommerferien nicht mehr so oft online sein.


PinkeBadekappe schrieb am 16. Juni 2012 um 12:28 #

Die Kolummne ist ziemlich gelungen, allerdings hätte man einige grammatikalische und formale Fehler vermeiden können. Trotzdem, nicht schlecht.


bihter schrieb am 16. Juni 2012 um 14:04 #

naja.. die meisten kommen eh nicht mehr on weil park geschlossen wurde.. für mich ist habbo eh beendet, voll lw ohne park :))


w3b-r0ck3r1 schrieb am 17. Juni 2012 um 14:04 #

er hat recht… ich bin 15 und hab mich im märz 2012 in habbo angemeldet. ich kannte es noch von früher da hatte ich es auch schon gespielt. ich will der beste sein, ich will badges ohne ende haben. ich habs im urlaub kaum ausgehalten, 5 tage ohne habbo! ich bin schon verfallen, habe mir aber schon oft überlegt aufzuhören. am nächsten tag setze ich mich dann vor meinen pc, mache habbo an und verfalle dem spiel. ich will aufhören, schaffe es aber nicht :( da habbo jetzt stumm ist, ist es langweiliger geworden. diese zeit nutze ich zum leveln. ich will der beste sein… andereseits will ich aufhören. es macht sehr viel spaß, ich lerne neue leute kennen und hab fun mit ihnen. aber es ist nciht besser als das reale leben… ich habe mein geld für taler geopfert, bestimmt schon über 100 euro. das geld hätte ich lieber meinen eltern ausleihen können, um lebensmittel zu kaufen, da wir sowiso nicht die reichsten sind… noch dazu habe ich kaum mehr zeit mit meiner familie verbracht. meine geschwister und eltern beklagen sich weshalb ich immer nur in meinem zimmer rumgammel. sie wissen nichtmal das ich habbo spiele, sie denken ich lese… ab 1. juli schalten meine eltern den pc ab, ich hoffe ich vergesse habbo :) allen gleichgestinten suchtis rate ich auch: versucht aufzuhören oder wenigstens weniger zu spielen,REALLIFE IS BESSER!! :)

ich versuche weniger habbo zu spielen. christian hat vollkommen recht, in seinem bericht…
und sie sollten habbo abschaffen. zwar wären viele kinder entteuscht, aber mit der zeit würden sie lernen ohne habbo zu leben…


Max1674 schrieb am 17. Juni 2012 um 16:46 #

Schöne Kolumne.


schmirapper schrieb am 18. Juni 2012 um 15:20 #

schon hart aber fair!!!


HumbaHumbax3 schrieb am 19. Juni 2012 um 19:56 #

Sehr Hot x3


eviq7 schrieb am 19. Juni 2012 um 22:38 #

Dieser Artikel hat mich echt vom Hocker gehauen, da er zu fast jedem User im Hotel zutrifft!
Ich kann mich an meine Zeit erinnern als ich im Hotel aktiv war, mein Ziel war es immer die coolsten Badges zu haben, Fame zu erlangen und mit den coolsten im Hotel abzuhängen.. Was hat mir das ganze gebracht ?
-Nichts! Ich habe Geld investiert, das ich für andere Sachen nutzen könnte.. Ich habe in der Zeit schlechte Noten geschrieben und hatte auch kaum Kontakt zu Freunden außer in der Schule. Im großen und ganzen kann ich sagen das das Habbo abhänging macht und in meinen Augen schlimmer ist wie Alkoholkonsum und Rauchen..
Klar gab es auch schöne Zeiten im Hotel, man fand neue Freunde, gewann bei Wettbewerben und spielte Spiele wie “Fang den Stuhl” (Das werden denke ich mal die meisten sowieso nicht mehr kennen).
Im großen und ganzen lege ich euch ans Herz, investiert kein Geld mehr in dieses Spiel irgendwann werdet ihr es bereuen.. Solltet ihr merken ihr schreibt schlechte Noten in der Schule, solltet ihr eure Schulischen Aufgaben in den Vordergrund stellen um möglichst einen guten Schulabschluss zu erreichen..
Ich hoffe ihr merkt es so schnell wie möglich, um für eure Zukunft vorzusorgen

P.S. An alle Habbos mit denen ich früher Streit hatte und das hier grade lesen, tut mir leid für mein kindisches von damals :)
MFG – Evi


Cello67 schrieb am 22. Juni 2012 um 16:54 #

Ich glaube, dass Habbo nur eine Ausrede benutzt hat. Das Habbo Hotel wird geschlossen, da Habbo pleite ist!