Schreibwerkstatt Gewinner
Mal wieder steht der Schreibwerkstatt Gewinner im Habbo Hotel Schweiz steht fest. Das Thema diesmal hieß “Das Haus im Wald”. Gewonnen hat teufelchen1star. Vor allen Spextor hatte sich in diese Geschichte verliebt. Nächstes Mal heißt das Thema “Kein Ende in Sicht”. Bewerben kannst du dich im Gruppenforum der Schreibwerkstatt Gruppe.
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Hallo ich bin Emily Scar, habe schwarze Haare, bin 1.63 groß und hab schöne eisblaue Augen.
Bin eigentlich keines dieser Mädchen, die Shoppen geht und sich die Finger lackiert. Und natürlich bin ich auch manchmal mit meiner Familie gestresst, wie jeder, doch im Grunde genommen hab ich sie lieb. Außerdem besitzt ich eine Katze sie heißt “Keks” und ist eine fette karamelbraune Katze mit dunkelbraunen Flecken.
Mein Leben war schön, ach quatsch mehr als schön, bis ..
wir in ein kleines Dorf namens “Litgen” zogen und mein Leben sich änderte, stark änderte..
“Mama, wo ist denn jetzt schon wieder meine Tasche?” “Schatz, ich weiß das doch nicht, frag doch deinen Vater um Himmels willen.” “Papa..” “Ich weiß es doch auch nicht!” Ich seufzte tief, bevor ich auf die Treppe, die zu meinem Zimmer führte, zu stampfte. Langsam und behutsam öffnete ich die Tür, weil wieder dieser Trauer in mir hoch kam. Tränen stiegen in meinen Augen auf während ich mich in meinem Zimmer umschaute. Alles war leer, nur vollbepackte Kartons standen überall herum. “Warum, warum, wir haben es hier doch so schön”, stammelte ich vor mich hin.
Mein Leben war im Moment ein Chaos, wegen unserem Umzug in ein kleines Dorf irgendwo im nirgendwo, aber warum werde ich nie begreifen, denn unser Haus ist nach drei Jahren perfekt, die Wohnung ist modern eingerichtet und der Garten ist wunderschön und das beste wir haben einen Pool. Und das alles soll ich zurück lassen! Und Moni und Lisa, meine besten Freundinnen, werde ich wahrscheinlich auch nicht mehr sehen und das alles wegen meiner blöden verstorbenen Tante, die ich nie kannte.
In Gedanken äffte ich das blöde Getue meiner Eltern nach “Schätzchen, dort ist es schön, die Landluft ist toll.” “Deine Mutter hat recht, außerdem können wir das Haus nicht einfach verkaufen, es ist schon seit 120 Jahren im Besitzt meiner Familie.” -Blablabla- so ein Schwachsinn und außerdem ist es eh eine alte Schachtel in der keiner mehr wohnen will.
Ich schleppte die Kartons nach unten und stopfte meine Taschen ins Auto. “Kommst du Schätzchen wir müssen los.” “Und was ist mit Moni und Lisa, ich wollte mich noch verabschieden.” “Das geht jetzt aber nicht mehr, du kannst ihnen doch eine Sms schreiben!” Ich knallte die Tür hinter mir zu, wie ich es immer machte wenn ich wütend war, doch diesmal ersparte mir meine Mutter mir einen Vortrag zu halten, dass man das nicht macht. 10 Minuten später hupte es und meine Vater brüllte “Emily, mach alle Fenster zu und dann komm gefälligst.” Mit einer gewaltigen Wucht schlug ich die Autotür zu, nachdem ich jeden Raum nachgeschaut hatte ob alle Fenster zu sind.
Wir waren schon an der Tankstelle drei Straßen weiter als ich schrie “Stopp, Keks wir haben Keks vergessen.” Sichtlich genervt fuhren wir zurück, ich stieg aus und rief “Keks, Keks komm her aber flott.” Ganz gemütlich tapste Keks her, ich hob sie hoch streichelte sie hinter ihrem Ohr und setzte dann meine Katze, die karamelbraun war und dunkelbraunen Flecken besaß, in ihren Tragekorb. Danach startete die 8 stündige Reise zu dem blöden Haus. Erst schaute ich aus dem Fenster betrachtetet die Autos auf der Autobahn, aber später vergrub ich mich in meinem Buch, es war ein fantastisches Buch Namens “Erebos”, jedoch konnte ich mich wegen dem lauten Gequatsche meiner Eltern, was mich sowieso nicht interessierte, nicht konzentrieren, deshalb kassierten sie einige böse Blicke meiner Seits.
Nach 3 Stunden stoppten wir bei einem Mc Donalds. “Was möchtet ihr?”, fragte mein Vater obwohl er genau wusste was wir wollten. Meine Mutter und ich schauten in mit dem gleichen Blick an, jetzt runzelte er die Stirn, als wollte er sagen okay ich weiß es ja. Und er wusste es auch “Ok, also für mich einen Kaffee und ein Stück Erbeertorte, für dich Emily diesen Obstbecher und einen Vanille-Shake und für dich Liebling einen Kaffee und ein kleines Stückchen Tiramisu.” Wir nickten und somit drehte sich mein Vater um und bestellte genau das was er gerade aufgezählt hatte bei der Dame, die hinter dem Mc-Café stand. Nachdem wir alles aufgegessen hatten, ging es mit vollem Bauch weiter.
Müde öffnete ich die Augen nach einem 3 Stündigen Nickerchen und wollte fragen wie lang es noch dauert, doch das Thema über das meine Eltern gerade redeten war in irgendeiner Weise interessant. “Und wie heißt nochmal der Professor für den du jetzt Arbeites, Rene ?” ” Professor Leife, er suchte irgendwelche Wesen, die des öfteren gesehen werden. Aber es ist nicht bewiesen, jedenfalls interessiert mich der ganze Blödsinn nicht, die Hauptsache ist das er mich gut bezahlt.” Meine Mutter öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch ich war schneller. “Was sind das für Wesen von denen du redest, Dad ?” “Oh mein Schatz, seit wann bist du denn wach ? Ach irgendwelche Tier ähnlichen, aber das ist eh nur Psychopatenzeugs, schlaf lieber noch ein wenig in einer Dreiviertelstunde sind wir da.”
Nach diesem Satz war jeder still, mein Dad konzentrierte sich aufs Fahren, meine Mutter blätterte in einer Zeitschrift und ich lehnte mit dem Kopf am Fenster und dachte nach über Moni und Lisa und mein nun altes Zuhause nach. Und von diesen Sache träumte ich auch nachdem ich eingeschlafen war. >>”Hi Moni, es ist blöd hier so öde ohne euch und richte Lisa schöne Grüße aus.” “Pff, du kannst uns gestohlen bleiben hast dich ja nicht einmal verabschiedet. “Aber, aber.. meine Mutter..” “Ach deine Mutter, hat sich wenigstens verabschiedet!” “Was…?!”<< “Emily, wir sind da, Litgen wird dir gefallen.”, meine Mutter riss mich aus meinem Traum. Ich bekam meine Augen erst kaum auf, doch als mir das endlich gelang, hat mir garnichts davon gefallen, wie es meine Mutter sagte.
killboy246 schrieb am 10. September 2010 um 20:05 #
Mal sehen wann die Gewinner bei uns kommen. Aber schöne Geschichte.