[Kolumne] Die Gruppen – Nun wird alles anders
Am Dienstag zogen die neuen Gruppen in das deutsche Hotel ein. Die meisten freuten sich über diese Neuerung, aber es gab auch viele Verfechter des neuen Systems. Vor allem die älteren User des Hotels sind gegen jede Änderung, welche Sulake macht. So arbeiten sie mit ihren Weisheiten nun wieder gegen diese Neuerung an. In mancher Hinsicht müssen aber auch wir sie verstehen.
In den alten Gruppen war es möglich, die Gruppenseite nach dem Belieben der Administratoren zu gestalten und zu verändern. Hin und wieder wurden sogar Wettbewerbe gestartet, bei welchen das Hotelmanagement nach den schönsten Gruppenseiten suchte und diese auszeichnete. Dies geht ab dieser Woche nicht mehr, da die neuen Gruppen keine Gruppenseite mehr haben. Lediglich das Forum ist für alle Mitglieder noch sichtbar. Ob diese Änderung erschien, da so Platz auf den Servern gespart wird, ist ein heiß diskutiertes Thema unter den meisten von euch.
Jeder von euch, der noch in einer alten Gruppe ist und dort ein schönes Gruppenbadge getragen hat ist wohl etwas verärgert, da das Tragen von den „normalen“ Gruppenbadges nicht mehr möglich ist. Ausschließlich die neuen Badges können im Hotel angezeigt werden.

Auch bei diesem Update setzt Sulake wohl wieder einmal auf die Einnahmequelle VIP-Club, da ausschließlich Mitglieder dieses Clubs neue Gruppen erstellen können. Genauso wie die Alten, wird für jede neue Gruppe 10 Taler zum Erstellen verlangt. Zusätzlich können normale User nur in maximal 3 Gruppen eintreten und diese im Client nutzen, wobei HC- und VIP-Mitgliedern der Zutritt in bis zu 50 Gruppen gewährt wird. Diese Tatsache löst unter dem Großteil der User, welche keinem Club beigetreten sind, große Enttäuschung aus, da sie Geld ausgeben müssten, um diese Extras zu nutzen.
Neben den finanziellen Gründen gegen das Update, haben viele Habbos Angst, dass in Zukunft viel mehr unerwünschte Räume entstehen werden, da die Möglichkeit besteht, allen Mitgliedern das Abstellen und Bewegen von Möbelstücken zu ermöglichen. Hierdurch können Nutzer mit bösen Absichten auf fremden Accounts, gemeinschaftlich „unzulässige Dinge“ errichten. Wenn dies in großer Zahl zustande kommt, werden früher oder später die Moderatoren mit dem Bannen und Schließen der Räume nicht mehr nachkommen. Die normalen Hilferufe werden schlechter bearbeitet oder könnten gar komplett untergehen.
Nun dürfen wir aber nicht blind den alten Hasen des Habbos vertrauen, sondern auch die Vorteile sehen, die uns mit der Weiterentwicklung der Gruppen gegeben wurden. Denn Sulake würde wohl keine Änderung ins Hotel einführen, wenn sie nicht einen Sinn hätte.
Der wohl größte erzielte Effekt ist, dass man in den Gruppen wieder normal in Threads stöbern kann, da die Spamerei ein Ende hat. Denn wer kannte nicht die Seite „Community“, welche die Top-Liste der Gruppen beinhaltete. Hier wurde jeden Tag zwischen 2 und 3 Uhr die Rangliste aktualisiert. Zwischen den meisten Gruppen herrschte regelrechter Krieg, weil die eine oder andere Gruppe besser war. Andere User taten sich dagegen zusammen, um eine führende Gruppe „aus dem Weg zu räumen“. Wer sollte denn die Gruppen noch voll spammen, wenn dies nicht mehr den Erfolg hat, dass man in der Platzierung aufsteigt?
Ein positiver Aspekt ist auch das verringerte Betrugsrisiko. Wollte man noch vor ein paar Tagen einem Freund im Hotel ein Möbelstück leihen, so musste man es via dem Tauschfenster von seinem Account weggeben. Wer allerdings falsche Freunde hatte, wurde bitter enttäuscht, wenn er sein Hab und Gut nicht zurück bekam, jedoch die Freundschaft gelöscht wurde. Mit den Gruppen hat man die Möglichkeit, das gewünschte Möbelstück direkt in den gewünschten Raum zu stellen und sich sicher zu sein, dass es zurückkommt. Denn sollten die Gruppenrechte gelöscht werden erscheint das Möbelstück wieder im eigenen Inventar.
Wenn wir uns den letzten Aspekt anschauen, sehen wir auch gleich das nächste Gute an dem Build. Da viele unter uns ein paar Möbel haben, diese aber oft nur für einen nicht so hübschen Raum reichen, hat man nun die Möglichkeit, sich mit deinen Freunden in einem Raum zusammen zu tun und gemeinsam die Möbel für einen tollen Raum zu verwenden. Auch hier passiert den eigenen Möbeln nichts, wenn die Freundschaft einmal auseinander brechen sollte.
Bei den alten Gruppen gab es hin und wieder Stimmen, welche es blöd fanden, dass die Mitglieder nicht direkt im Client verwaltet werden können, sondern immer eine extra Seite geöffnet werden musste. Dieses Popup wurde zudem oftmals von den Blockern der Internetexplorer abgehalten und das Annehmen und Ablehnen von neuen Mitgliedern wurde zum Geduldsspiel. Dieses Problem löst sich mit den neuen Gruppen, da du nun im Hotel bequem und einfach die Mitglieder verwalten kannst.
Zum Schluss gibt es etwas, worüber sich jeder freut, der eine neue Gruppe anlegt. Die Auswahl an Icons, welche für die individuelle Gestaltung der Badges benötigt werden, hat sich deutlich erhöht. Nun stehen 169 verschiedene Symbole und 28 Hintergründe zur Auswahl.
Abschließend lässt sich sagen, dass die neuen Gruppen wohl ein großer Schritt nach vorne sind, sie jedoch auch ihre Nachteile haben. Sinnvoll wäre es vielleicht gewesen, die alten Gruppen einfach zu erweitern, sodass auch dort der Gruppenraum von allen Mitgliedern dekoriert werden kann. Dies würde wohl auf weniger Widerspruch stoßen, wie das jetzige Build.
Dieser Beitrag spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider und nicht die des Habbonews Teams.
NSPH schrieb am 12. November 2011 um 10:57 #
An alle Normalos im Habbo!
Findet ihr es nicht auch unfair keine eigenen Badges mehr zu erstellen? Ist es nicht unfair das wir nur so eine kleine Auswahl an Klamotten haben? Ist es nicht unfair das Normalos von den HC/VIPs unterdrückt werden?
Es ist an der Zeit, dass das Habbo endlich merkt, dass auch wir Normalos unseren Spaß haben wollen. Wir wollen auch schick aussehen und alle Möglichkeiten des Habbos uneingeschränkt nutzen. Wir wollen auch endlich unsere eigenen Gruppen erstellen und tolle neue Möbel kaufen.
Doch dank Sulake müssen alle Nutzer dieses Habbos Geld zahlen um anerkannt zu werden. Weltweit sind über 230 Millionen Nutzer registriert. Und die alle, alle 230 Millionen Kinder müssen ihr Geld ausgeben um sich im Habbo als etwas besseres zu fühlen.
Warum sollten nicht alle Kinder im Habbo Spaß haben dürfen?
Ganz einfach: Die reichen Geld-Bosse des Habbos wollen den Kindern das Geld aus der Tasche ziehen. Die freuen sich daran, dass Kinder noch zu unwissend sind, um zu verstehen, dass sie ihr Taschengeld für unnütze Dinge verschwenden.
Täglich werden hunderte Habbos gebannt. Meistens ohne nachweisliche Gründe. Doch viele von ihnen, die vielleicht schon über 100 € in Habbo investiert haben, verlieren ohne einen Grund alles. Die Möbel, die VIP-Mitgliedschaft und alles was einen realen Geldwert hat.
Es ist eine Unverschämtheit von Habbo Kinder für eine lange Zeit zu bannen. Doch wenn sie das tun, wird der Gebannte sich einen neuen Account machen. Mit diesem neuen Account wird er von echtem Geld sich wieder etwas kaufen, wodurch Habbo noch reicher wird. Und dann kommt der Tag an dem man wieder gebannt wird. Und so beginnt der Abzock-Kreislauf von vorne!
FAZIT: Habbo zieht uns Kindern scharmlos das Geld aus der Tasche! Und diejenigen von uns, die für Online-Chats kein echtes Geld bezahlen wollen, werden viele Rechte entzogen. Wir Normalos leiden unter den Nachteilen und der Unterdrückung der HC/VIPs.
DESWEGEN FORDERT DIE NSPH: “MEHR RECHTE FÜR NORMALOS !”
Mit freundlicher Unterstüzung der NSPH
(Nutzer-Soziale Partei Habbo)
Verfasser: Parteivorsitzender TecSec2